Aktiendepots im Vergleich

 Aktiendepots im Vergleich: Welches Depot ist das beste?

Jeder, der Aktien erwerben möchte, benötigt ein Aktiendepot. Es stellt sich die Frage, welches Aktiendepot das geeignetste ist. Diese Frage lässt sich nur individuell beantworten. Nachfolgend habe ich die wichtigsten Punkte aufgelistet, um Aktiendepots vergleichen zu können. Dadurch soll jeder, der diesen Artikel liest, in der Lage sein, das für ihn beste Aktiendepot auszuwählen.

Vorab erklärt:
Was ist ein Aktiendepot?
Ein Aktiendepot (auch Wertpapierdepot oder Depot genannt) ist ähnlich wie ein Konto. Statt Buchungen von Geldein- und -ausgängen werden Aktienkäufe sowie Aktienverkäufe (oder andere Wertpapierkäufe und -verkäufe) auf dieses Aktiendepot gebucht.

In einem Aktiendepot befinden sich daher virtuell alle vom Aktiendepoteigner erworbenen Wertpapiere wie zum Beispiel Aktien.

Die Auswahlkriterien
Um das für sich passende Aktiendepot auszuwählen, ist es klug, die nachfolgenden Fragen zu beantworten:

  • Wird eine Beratung gewünscht?
  • Ist der Broker seriös?
  • Wie häufig sollen Aktien/Wertpapiere ge- und verkauft werden?
  • An welchen Börsen soll (mit Aktien/Wertpapieren) gehandelt werden?
  • Die Gebühren des Aktiendepots hängen zum Großteil von den Antworten auf die beiden zuvor genannten Fragen ab.
  • Soll der Aktienkauf über den PC oder mittels Smartphone/Tablet abgewickelt werden?

Um die Frage nach dem besten Depot, zu beantworten lohnt es sich auch die Webseite www.aktien-depot.de zu besuchen.

Die Punkte im Detail:
Wird eine Beratung gewünscht?
Hier ist es wichtig, zunächst festzulegen, ob man als Anleger eine Beratung zum Kauf von Aktien wünscht oder nicht. Sollte eine Beratung gewünscht sein, dann kann es durchaus sinnvoll sein, das Aktiendepot bei der Hausbank zu eröffnen. Sollte keine Beratung gewünscht sein, ist ein Depot bei einem Onlinebroker (über Onlinebroker bzw. deren Handelsplattformen kann man Wertpapiere wie z. B. Aktien handeln) oftmals die bessere Wahl. Denn die Eröffnung und das Führen eines Aktiendepots bei einem Onlinebroker sind häufig wesentlich günstiger.

Ist der Broker seriös?
Die Grundvoraussetzung, um sich näher mit den Angeboten (hier: Eröffnung eines Aktiendepots) einer Bank oder eines Onlinebrokers auseinanderzusetzen, ist dessen Seriosität.
Bei bekannten Brokern ist davon auszugehen, dass diese seriös arbeiten. Schließlich unterliegen sie regelmäßigen Kontrollen und gehören oftmals zu großen Banken.

Wenn man sich noch genauer über die Seriosität des Brokers informieren möchte, dann kann man nach Kundenerfahrungen von Anlegern suchen. Hilfreich ist es hierbei, den Namen der Bank oder des Brokers + Erfahrungen zu googeln.

Wie häufig sollen Aktien/Wertpapiere ge- und verkauft werden?
Es macht einen großen Unterschied aus, ob Aktien langfristig gehalten werden sollen oder nicht, denn die Gebühren unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter. Das hängt damit zusammen, ob Aktien selten ge- und verkauft werden oder ob häufig mit Aktien gehandelt wird.

Viele Broker bieten spezielle Angebote für häufiges Trading sowie auch für den seltenen Aktienkauf und -verkauf an. Es  zahlt sich deshalb aus, genau auf die Gebührenmodelle der Broker zu achten und diese untereinander zu vergleichen.

An welchen Börsen soll (mit  Aktien/Wertpapieren) gehandelt werden?
Je nachdem, an welchen Börsen man Aktien erwerben möchte, ändert sich meist auch die Höhe der Gebühren. So ist der Handel an exotischen Börsen so gut wie immer mit hohen Kosten verbunden. Für gewöhnlich ist die Auswahl der Handelsplätze (Börsen), über welche Aktien bzw. Wertpapiere erworben werden können, bei Banken und Brokern eingeschränkt.  Daher empfiehlt es sich, vorab zu klären, an welchen Handelsplätzen die Möglichkeit besteht, über den jeweiligen Broker Aktien bzw. Wertpapiere zu handeln. Eine Liste der angebotenen Handelsplätze finden Sie üblicherweise auf der Webseite der Broker.

Welche Gebühren fallen bei der Eröffnung und Führung eines Aktiendepots an und wie hoch sind diese?
Die Eröffnung eines Aktiendepots ist in der Regel kostenlos. Allerdings muss bei manchen Anbietern eine quartalsweise oder jährliche Depotgebühr bezahlt werden.
Andere Anbieter bieten wiederum die Führung des Aktiendepots kostenlos an.

Von  manchen Anbietern wird eine feste Gebühr pro aufgegebener Order (einen Aktienkauf oder -verkauf nennt man auch Order) verrechnet, meist zuzüglich der anfallenden Gebühren des jeweiligen Börsenplatzes.

Andere Anbieter verrechnen eine geringere fixe Gebühr, stellen dafür aber je Order einen gewissen Prozentsatz der Kauf- bzw. Verkaufssumme zuzüglich der anfallenden Gebühren des jeweiligen Börsenplatzes in Rechnung.

Hierzu ein Beispiel:
Nehmen wir an, ein Anleger will für 5000 € Aktien kaufen. So würden diesem zum Beispiel 5,99 € feste Gebühren zuzüglich 0,23 % des Ordervolumens (welches in unserem Fall 5000 € beträgt) verrechnet werden.

Somit müsste der Anleger Kaufgebühren in Höhe von 17,49 €  [5,99 € fixe Gebühren plus 11,50 € (0,23 % des Ordervolumens von 5000 €)] zuzüglich der jeweiligen Börsengebühren zahlen. Natürlich müssen diese Gebühren ebenfalls bei einem Verkauf bezahlt werden.

Soll der Aktienkauf über den PC oder mittels Smartphone/Tablet abgewickelt werden?
Viele Onlinebroker bieten auch eine auf Smartphone und Tablet optimierte Handelsplattform an. Somit hat man als Kunde die Möglichkeit, Aktien für das eigene Aktiendepot auch über das Smartphone oder das Tablet zu erwerben. Wer dies tun möchte, sollte sich vorab darüber informieren, ob der jeweilige Broker diesen Service anbietet.

Diese sind die wichtigsten Fragen und Erläuterungen, um das für sich beste Aktiendepot zu finden.

Auf Ihre Börsenerfolge
Ihr Alois Alexander Greiner

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