„Corona-Börsencrash“: Wie ich jetzt vorgehe

Die Covid-19-Pandemie (nachfolgend „Corona-Virus“ genannt), welches Angaben zufolge Ende Dezember 2019 erstmals wahrgenommen wurde, verbreitete sich in den letzten Wochen weltweit.

Das hat zu einem Ausnahmezustand in vielen Teilen der Erde geführt.

Da ich kein Gesundheitsexperte bin (meine Kompetenz habe ich in Bezug auf die Börse erworben), beschränke ich mich in diesem Artikel (und auch in den nachfolgenden Artikeln) auf die Auswirkung des Corona-Virus auf die Aktienmärkte und schildere mein weiteres Vorgehen in Bezug auf meine Börsen-/Aktieninvestments.

Diese Artikel stellt lediglich meine Meinung dar, er ist keine Beratung und keine Handlungsempfehlung.

Der Börsencrash

Wie bereits bekannt korrigierten die weltweiten Aktienmärkte rasant und im Crashmodus.

Der S&P500 (einer der bedeutendsten weltweiten und amerikanischen Aktienindices) verlor von 17. Februar 2020 (3388,20 Punkte, Schlusskurs, Höchststand) bis Dienstag, 17. März 2020 (2528,99 Punkte, Schlusskurs) über 25 % (und das innerhalb eines Monats!).

Beim deutschen Leitindex DAX war der starke Kurseinbruch (minus 12,3 %) am „schwarzen Donnerstag“ (12. März 2020) sogar der drittgrößte Verlusttag seit Bestehen des DAX-Index.

Angst und Gier

Was viele ängstigt und panisch werden lässt, lässt andere handeln, um Aktien (Unternehmen) zu günstigen (das ist immer relativ zu betrachten!) Kursen einzusammeln.

Auch wenn in mir in Bezug auf die Börsenkurse zwischenzeitlich etwas Nervosität aufkam, blieb und bleibe ich doch grundsätzlich gelassen.

Meine Anlagestrategie: Unternehmen mit hoher oder solider Qualität herauszupicken und dann mithilfe eines Indikators den Einstieg sowie Ausstieg zu timen.

Ich werde schrittweise vorgehen und nicht „das ganze Pulver auf einmal verschießen“.

Wie ich jetzt handle:

1.Ich habe bereits einige Unternehmen analysiert. Diese beobachte ich weiter und steige bei einem entsprechenden Signal ein bzw. falls ich noch investiert bin, warte ich, ob ich ein Ausstiegssignal erhalte, und verkaufe gegebenenfalls.

(Ich besitze zusätzlich zu meinem Hauptdepot noch ein kleines „Buy-and-Hold-Aktiendepot“. Hier bleibe ich investiert und werde vereinzelt in überschaubaren Summen nachkaufen.)

Der Fokus meiner Strategie ist es nicht, so viel Ertrag wie möglich zu generieren, sondern einen hohen Ertrag mit einer guten Absicherung nach unten zu erwirtschaften.

Natürlich ist es richtig, dass mit „Buy-and-Hold“, sofern sich das ausgewählte Unternehmen inkl. des Börsenklimas gut entwickelt, weit höhere Erträge möglich sind.

Ich für mich habe aber festgestellt, dass diese Strategie meiner Persönlichkeit nicht entspricht.

Ich möchte meine Investments nicht 40, 50 % oder mehr im Minus sehen. Außerdem traue ich es bei der von mir angewandten Strategie viel eher zu, für mich größere Summen zu investieren.

2. Unternehmensauswahl

Ich sehe mir Branchen an, die von den Auswirkungen des Corona-Virus stark betroffen sind, picke mir dort die interessant erscheinenden Unternehmen (Aktien) heraus und sehe mir diese näher (Screening mittels Fundamentaldaten) an.

Sollten sich diese Unternehmen als gut aufgestellt (fundamental) erweisen, erwäge ich eine Investition.

In meinem nächsten Artikel gehe ich auf von den Auswirkungen des Corona-Virus besonders betroffenen Branchen ein.

Viel Gesundheit und alles Gute!

Auf Ihre Börsenerfolge

Ihr Alois Alexander Greiner

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