Kindern den Umgang mit Geld beibringen

Kindern den Umgang mit Geld beibringen

 

Dies ist Teil 5 der Artikelserie rund um das Thema „Sparen – Vermögen aufbauen“

Hier geht es zu Teil 1 und hier zu Teil 4 der Artikelserie

Ich habe und das möchte ich vorab anmerken keine Kinder. Dennoch denke ich, dass ich durch eigene Kindheitserfahrungen und aufgrund dessen, was ich bei anderen Familien mit Kindern beobachtet habe zumindest den einen oder anderen hilfreichen Impuls geben kann.

Kinder lernen großteils durch Imitation. Wenn Eltern gute finanzielle Vorbilder sind, mit Geld umgehen können und Vermögen gebildet haben, dann bekommt ein Kind an Verständnis und Wissen bereits mehr mit als Kinder, die in Familien aufwachsen, welche wenig bis keinen Bezug zu Dingen wie Budgetierung, Sparen, Investieren oder Unternehmertum haben.

Hier haben Kinder aus Unternehmerfamilien einen klaren Vorteil. So berichtete Tim Schwalm in einem von mir geführten Interview, dass er „die Grundlagen des wirtschaftlichen Zusammenlebens am Küchentisch gelernt“ habe.

Es kommt also als Eltern darauf an, was man tut, und nicht, was man sagt. Wenn Eltern sich in finanziellen Dingen „danebenbenehmen“, dann merken dies natürlich auch die Kinder, und es prägt sie für ihr weiteres Leben …

Also lautet der wichtigste Punkt, wenn man den Kindern den Umgang mit Geld beibringen möchte, selbst Vorbild zu sein.

Sparen lohnt sich
Wenn man als Eltern die nächste Urlaubsreise plant, das Geld aber dafür nicht übrig hat, dann lohnt es sich, den Kindern zu erklären, dass man auf diese Urlaubsreise spart, und erst wenn man genug Geld zusammengespart hat, sich diesen Urlaub auch gönnt.

Kinder lernen dadurch, dass es sich lohnen kann zu sparen, und dass man dann den schönen Urlaub am erreichten Ziel genießen kann.

Ein kluges Vorgehen, wenn man Kindern den Umgang mit Geld beibringen möchte.

Taschengeld
Es ist durchaus sinnvoll, Kinder zu belohnen, wenn sie etwas von ihrem Taschengeld sparen.
So kann man z. B. jeden Euro, den Kinder von ihrem Taschengeld zurücklegen, verdoppeln. Somit vergrößert man den finanziellen Polster des Kindes und es wird motiviert, mehr von seinem Geld zu sparen.

Wertpapierdepots und Aktien für Kinder
Einige Eltern legen für ihre Kinder bereits früh Geld an. Meistens durch regelmäßiges Investieren in Fondssparpläne.
Hier kaufen die Eltern pro Monat automatisiert Fondsanteile z. B. in Höhe von 50 Euro für das Kind.

Ein gute Möglichkeit, Kindern die Vorteile von Aktien zu zeigen, ist, den Kindern einige Aktien ihrer jeweiligen Lieblingsunternehmen [z.B. Apple (viele Kinder besitzen z. B. ein I-Pad), Facebook, Google, Coca Cola, McDonalds, Ferrari usw.] zu schenken.

Um Kindern den Umgang mit Geld beizubringen und in ihnen die Freude am Investieren zu wecken, lohnt es sich, mit den Kindern immer wieder über die Unternehmen (an welchen es Aktien hält), deren Geschäftsmodell usw. zu sprechen und hin und wieder einen Blick auf den Aktienkurs zu werfen.

Lassen Sie Ihr Kind bezahlen
Wenn man als Eltern die Einkäufe im Supermarkt erledigt, dann kann man an der Kassa den Kindern gerne einmal die Geldbörse in die Hand drücken und den Einkauf zahlen lassen (aber mit Bargeld, nicht mit Bankomat- oder Kreditkarte, dies würde nicht zu dem gewünschten Verständnis führen).

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